Daher sind alle Risikofaktoren für die Entstehung der Arteriosklerose (Bluthochdruck, hohe Cholesterinspiegel, Diabetes mellitus, Rauchen) auch als Risikofaktoren für die Entstehung einer erektilen Dysfunktion aufzufassen. “Ein gesunder 65-jähriger Mann hat möglicherweise mehr Potenz als ein 40-jähriger Mann mit Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen”, kommentiert die HC Marbella Urologie Einheit. Bloß nicht länger ohne vor die Tür, denkt er besorgt. Eine befriedigende Erektion ein- oder zwei nicht unbedingt vorhanden, ist völlig normal und kommt bei allen Männern vor, auch bei den jüngsten. Mittlerweilen haben sich zwei Hauptindikationsgebiete für die niedrigenergetische extrakorporale Stoßwellentherapie (low-intensity extracorporeal shockwave therapy) am Penis herauskristallisiert. Hierbei haben mehrere klinische Studien zeigen können, dass durch die Anwendung der niedrigenergetischen extrakorporalen Stoßwellentherapie in knapp der Hälfte aller Fälle aus Non-Respondern auf Medikamente wie PDE 5 Hemmern wieder Responder werden und sie dann unter Einsatz von von Tabletten wieder einen Geschlechtsverkehr durchführen können (Vardi Y, et al: Can lowintensity extracorporeal shockwave therapy improve erectile function? A 6-month follow-up pilot study in patients with organic erectile dysfunction, Eur Urol. Sex Med 2016;4:e225-e232, Liu CC, e tal Low intensity extracorporeal shockwave therapy can improve erectile function in patients who responded poorly to PDE 5 inhibitors. J Sex Med 2013;10:1636-1643, Hatzimouratidis K et al: Phosphodiesterase type 5 inhibitors in post-prostatectomy erectile dysfunction: a critical analysis of the basic science rationale and clinical application.

2010,58(2):243-248 , Gruenwald I et al: Y Low-intensity extracorporeal shock wave therapy–a novel effective treatment for erectile dysfunction in severe ED patients who respond poorly to PDE5 inhibitor therapy. In einer Metaanalyse der bislang publizierten Studien zur Wirksamkeit der niedrigenergetischen extrakorporalen Stoßwellentherapie kamen die Autoren zu einer Schlussfolgerung, dass es dadurch zu einer Verkleinerung der Plaques und einer Beseitigung von erektionsabhängigen Schmerzen kommt (Gao L et al: A meta-analysis of extracorporeal shock wave therapy for Peyronie’s disease. Seit 2010 wurde in Linie hintereinander von Studien der erfolgreiche Einsatz der extrakorporalen Stoßwellentherapie am Penis bestätigt. Laut einer Studie sollen von 10.000 Männern unter 40 Jahren etwa 5 bis 10 Prozent an Impotenz leiden. Weitere Methoden sind der Schwellkörperinjektionstest, beim durch Spritzen einer gefäßerweiternden Substanz die Funktion des Schwellkörpers beurteilt wird und die “Kavernosometrie”, das Störungen im Innern des venösen Abflusses Gestalt annehmen. Doch sichtbar werden eben auch Männer wie Matthias, die in der Blüte ihres Lebens stehen und ab Testosteron strotzen. Ebenso hemmt laut Potempa „Corona die Bildung der Sexualhormone Testosteron und DHEA“. „Bei fast allen Corona-Patienten mit erektiler Dysfunktion ist eine Besserung eingetreten, aber die Behandlung kann sich Monate hindurch hinziehen“, sagt Potempa.

Gegen Ende der 90er Jahre gab es eine Revolution in der Behandlung der sexuellen Impotenz mit der Freisetzung von Wirkstoff-Inhibitoren der Fosfodiesterase Typ 5 wie Viagra® (Sildenafil), Levitra® (Vardenafil) oder Cialis® (Tadalafil). Die Phosphodiesterase-Hemmer kamen durch eine Häufung von plötzlichen Herztoden nach Einnahme in die öffentliche Kritik. Die Phosphodiesterase-Hemmer greifen in den Stickstoffhaushalt der Gefäße ein und bewirken sone Erweiterung der Gefäße. Allein in Deutschland sind etwa sechs Millionen deren “Männerkrankheit” betroffen. Betroffene stehen damit sicherlich nicht alleine da: In Deutschland leiden etwa sechs Millionen Männer an Potenzproblemen. Kritik, Ärger und Druck sind absolut kontraproduktiv – der Betroffene wird sich so weiter zurückziehen, gerade bei psychischen Ursachen kommt es so meist zu der Steigerung der Erkrankung. Gerade ältere Männer tun sich schwer, sich mit erektiler Dysfunktion einem Arzt gegenüber zu offenbaren. Warte es ab. Wenn das Medikament, das sexuelle Nebenwirkungen verursacht, gerade verschrieben wurde, warten Sie seit geraumer Zeit, um festzustellen, ob die Probleme nachlassen.

Für viele Männer ist das Diskutieren sexuelle Probleme eine hohe Hürde. Erektile Dysfunktion, oder Impotenz, ist eine große Hürde für viele Männer heutzutage – unabhängig von ihrem Alter. Deswegen sind bei ihm 32 Patienten als Rentner von 31-69 Jahren in Behandlung. Bad Krozingen. Auch haben Männer bis ins hohe Alter ein deutlich höheres Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben. Bad Krozingen über Herzklappenverengung, erektile Dysfunktion, Herzinfarkt und gutartige Prostatavergrößerungen. Steckt nämlich eine solche Verkalkung hinter der erektilen Dysfunktion, wird der Penis unzureichend mit Blut versorgt. Andererseits können auch die den Penis mit Blut versorgenden Gefäße/Arterien zu Schaden kommen. Viele der Kohlenhydrate, die wir heute essen, sind überflüssig und schaden insbesondere Diabetikern. Der Siegeszug des ersten Wirkstoffes Sildenafil ist bislang ungebrochen. Aber sogar wenn Sie an echte Impotenz-Medikamente aus dem Internet gelangt sind – bedenken Sie, dass diese ernste Nebenwirkungen haben können, etwa PDE-5-Hemmer bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Woran man diese et aliae „männliche“ Gesundheitsprobleme frühzeitig erkennt und was man dagegen tun kann, erfahren Interessierte am Montag, 15. April 2019 ab 18.30 Uhr bei der Veranstaltung „Wenn‘s eng wird beim Mann – von Impotenz bis Herzinfarkt“ im Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik, Hugstetter Straße 55 in Freiburg. Dr. Christian Gratzke, Ärztlicher Direktor der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Freiburg.

Von newsadmr