Kolumne Nina Kunz – Cave Syndrome: Die Angst Vor Der Normalität

Häufig haben die Betroffenen Angst vor der nächsten Attacke (Erwartungsangst) und ziehen sich dadurch mit steigender Tendenz zurück. Die mangelhaft befriedigte Libido des Neurotikers sucht nach Abfuhr und findet diese in Liebe, Angst oder Hass, die sich in der Behandlung auf den Therapeuten richten, so die „Charakteranalyse“ (Reich 1933a S.24). Häufig sucht die Partnerin die Schuld für das Sexproblem bei sich: Mache ich etwas falsch? Da sucht Anthony Quinn (auch ein Boetticher-Freund) im Jahre 1769 nach den sieben Städten, was dann zur Gründung von San Diego und zur Missionierung Kaliforniens führt. Allerdings sei observabel, dass zwischen den beiden ausgewerteten Erhebungen, die 10 Jahre auseinander liegen, das Interesse der Männer in seinen höheren Lebensjahren von 57-64 Jahren erheblich angestiegen sei. Wer mit 30 Jahren sehr gesund ist, gewinnt bei Männern 6,4 zusätzliche Jahre der sexuellen Aktivität, bei den Frauen sollen es 4,8 Jahre sein. Obgleich der psychisch-emotional Mann erregt ist, erwecken keiner Erektion, weil schlichtweg nicht im Verhältnis Blut in seinen Schwellkörper gelangt.

Wer unter Potenzproblemen, sprich einer erektilen Dysfunktion leidet, bekommt selten bis gar keine harte Erektion, um Sex zu sein. Damit der Schwanz beim Sex wieder prall und standhaft bleibt. Leider begnügt sich Svoboda mit dieser knappen Andeutung der Auseinandersetzung Reichs mit den Freudianern und der Eindruck entsteht, die Psychoanalytiker wären jede Menge puritanischer alter Trottel gewesen. Solche Vorwürfe, die ähnlich aus marxistischer Sicht schon in den 70ern geübt wurden (Burian S.57), entsprechen heute unserem aufgeklärteren Bild vom Sexus, ob sie in Ausmaß und Schärfe eine zeitgeschichtlich faire Bewertung Reichs darstellen, muss bezweifelt werden. Selbst für orthodoxe Freudianer bleibt Reichs „Charakteranalyse“ ein Basiswerk ihrer Lehre. Der orthodoxe Freudianer Charles Rycroft bemühte sich noch 1971, möglichst viel vom „frühen Reich“ doch noch Sigmund Freud gutzuschreiben, möglichst viel vom „späten Reich“ für Wahnsinn zu erklären. Damals war das Interesse der Analytikerzunft eher gering, Berühmtheiten wie Anna Freud oder Theodor Reik beteiligten sich alles andere als, berichtet Konitzer (S.22). Im „Widerstand“ sah Freud nun die Manifestation eines Gegenspielers zur Libido, eben des Todestriebs.

Erektionsstörungen können auf einer unzureichenden Durchblutung des Urogenital-Bereiches beruhen. Es wird den Männern versprochen, durch diese Pillen jederzeit und in jedem Augenblick eine harte Erektion bekommen zu können. Sowohl körperliche und psychische Gründe spielen eine Rolle und treten gängig alleine auf. Anspannung, Stress sowie psychische Probleme können häufig eine Rolle bei Erektionsstörungen spielen. Dadurch sinkt spürbar deine Anspannung, wodurch du entspannter wirst und die Wahrscheinlichkeit einer Erektion steigt. Kannst dich wenige Male daran erinnern, wann du unerhört Mal eine Erektion hattest (ob allein oder mit einer Frau)? Wenn am Schluss die großartige Tamara Stern als „Generalin Sieglinde Führer“ sehr sehr nur angeheitert, ihren Bruder Gustav, einen Polizisten grüßt, dessen Blick über Swimming-Pools, Gartenhäuschen, goldene Felder und zumal über die diversen Leichen im Garten (an denen er unreal unschuldig ist) schweigt, dann bleibt einem das Lachen im Halse stecken ob der Selbstverständlichkeit, neben anderen die hier nachbarschaftliche Mörder und Mitwisser ihre Taten aus Jux vergessen bzw. als „ist halt passiert“ ansehen. Du kennst jetzt die drei häufigsten Ursachen für Erektionsprobleme bei Männern. Bei den 55jährigen Männern liegt sie bei 15,3 Jahren und 10,6 Jahren bei Frauen. Kein Sex mehr was das betrifft ist dann die logische Folge. Bereits ab dem 35. Lebensjahr sinkt die körpereigene Produktion des Botenstoffs, als Folge können Potenzstörungen auftreten. Und sechs Wege, dieserart gelöst werden können. Schwankungen des Hormonhaushalts, Erkrankungen des Nervensystems und so weiter und so fort können die Potenz negativ beeinflussen. Aber Bazin und seine Schüler prägten auch das bis heute vorherrschende Bild von einem intelligenten, aber unintellektuellen Budd Boetticher, der formal brillante Western drehte, ohne sich für die Mythologie des Genres zu interessieren.

Die Hintergründe der Intrige, die 1934 zum Ausschluss des führenden Linksfreudianers Wilhelm Reich aus den Psychoanalytischen Vereinigungen führten, schütteln bis auf den heutigen Tag die organisierte Psychoanalyse. Im „Wiener technischen Seminar“, wo Svoboda seinen Film 1925 beginnen lässt, wurde erstmals der Therapieprozess systematisch erforscht – treibende Kraft war der mit 28 Jahren sehr junge Nachwuchs-Analytiker Wilhelm Reich. Die Blutgefäße werden im Lauf der Jahre von beiden Lastern stark beansprucht und verlieren mit den Jahren ihre Elastizität. Daher haben nur 38,5 Prozent der Frauen, aber 70,2 Prozent der Männer in seinen höheren Lebensjahren von 75-85 Jahren einen Partner. Wer gesund ist, hat allgemein und auch als Senior ein aktiveres Sexualleben und ist interessierter an Sex. Dass Männer zu aufgeregt und angespannt vor dem Sex sind, ist nach meiner unmaßgeblichen Meinung der häufigste Grund für Erektionsprobleme. Wenn Neurosen aus dem unterdrückten Sexualtrieb resultieren, warum zeigen dann auch solche Menschen neurotische Symptome, die Orgasmen erleben? Denn wenn jedem Interessenten durch die Gegnerliste bekannt wird, wer von den ca. Die Entscheidung, mit einer Gegnerliste werben zu dürfen, auf welche sich die Kanzlei publikumswirksam bezieht, betrifft jedoch keine Privatleute und ist offensichtlich untüchtig, das beim Pornokonsum berührte allgemeine Persönlichkeitsrecht auszuhebeln. Und uns dadurch beim Kämpfen oder Flüchten sehr gute Dienste leistet.